Hundeerziehung

Mach deinen Hund zum perfekten Begleiter!

Du fragst dich, wieso dein Vierbeiner ständig an der Leine zieht? Er nicht auf deine Abrufe hört und macht was er will? Oder sich bei der Begegnung mit anderen Hunden in einen Rausch bellt? Hast aber vielleicht nicht die Zeit, eine Hundeschule zu besuchen oder sie ist dir einfach zu teuer? Dann ist die Online-Hundeschule zum Welpentraining & der Hundeerziehung genau das Richtige für dich!

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Wieso ist Hundeerziehung so wichtig und was solltest du beachten?

Mit der Anschaffung eines Hundes beginnt für den Hundehalter die Hundeerziehung. Das Ziel der Hundeerziehung soll es sein, dem Hund Gehorsamkeit und ein soziales Miteinander zu lehren. Dies gelingt am aller besten, wenn du als Hundehalter bzw. Hundebesitzer das Verhalten deines Hunde in regelmäßigen Trainingseinheiten trainierst. Das Thema Hundeerziehung wird dich dabei ein Leben lang begleiten. Denn auch ein Hund lernt nie aus! So muss die Stellschraube „Hundeerziehung“ immer wieder nach gedreht werden.

Mit der Hundeerziehung solltest du schnellstmöglich beginnen. Hierbei spielt es erst einmal keine Rolle, ob sich bei dem Hund um ein Welpe handelt oder er bereits einige Lebensjahre hinter sich hat. Sobald der Vierbeiner in seinem Rudel (bei dir) angekommen ist, kann die Hundeerziehung beginnen.

Doch wieso ist die Hundeerziehung so wichtig? Wenn ein Hund keine Grenzen aufgezeigt bekommt, läuft er Gefahr, mit vielen Einschränkungen leben zu müssen. Vielleicht ein kleines Beispiel, wie es leider sehr häufig vorkommt. Du weißt genau, dein Vierbeiner hört nicht auf deine Worte. Er jedoch möchte gerne im Garten spielen.

Die Folge: Aus Angst, dass dein Hund dir weglaufen könnte, nicht auf dich hört oder andere Dinge anstellt. Wirst du ihn lieber in der Wohnung bzw. im Haus lassen. Für den Hund ist diese Situation alles andere als schön! Wie du sehen kannst, wird dein Hund durch konsequente Hundeerziehung viel mehr Freiheiten haben, weil du ihm und auf seine Fähigkeiten vertraust.

Ein weiterer Punkt, wieso die Hundeerziehung für dich und deinen Hund so wichtig ist, ist die Thematik Entscheidungen zu treffen. Ein Hund ist kein Einzelgänger und lebt normalerweise in einem Rudel, mit anderen Hunden zusammen. Dort gibt es eine klare Rangordnung, in die sich alle Hunde im Rudel einordnen müssen. Werden dort Entscheidungen getroffen, entscheidet das gesamte Rudel darüber.

In der heutigen Zeit, wo der Hund in aller Regel als Haustier gehalten wird, besteht das Rudel aus dem Herrchen und eventuell der dazugehörenden Familie. Dabei ist der Hundehalter selbstverständlich der Ranghöchste, an dem sich der Hund orientiert. Da ein Hund keine Entscheidungen treffen kann, musst du als Rudelführer die Entscheidungen treffen. Das gibt deinem Hund Sicherheit und Selbstvertrauen!

Natürlich wirkt sich eine ordentliche Hundeerziehung auch auf dich als Hundehalter aus. Wenn dein Hund gelernt hat sich zu benehmen und niemanden zu belästigen, spricht in aller Regel nichts dagegen, seinen Vierbeiner überall mit hin zu nehmen. So fühlt er sich als vollwertiges Rudelmitglied. Hundeerziehung kann dir als Mensch und natürlich deinem Hund sehr viel Spaß machen.

Verbinde die Hundeerziehung immer wieder mit positiven Erlebnissen, damit dein Hund sich in seinem Verhalten bestätigt fühlt. Sorge auch dafür, dass die Hundeerziehung durch körperliche und auch geistige Förderung abwechslungsreich wird.

Schwierigkeiten in der Hundeerziehung

In der Hundeerziehung wird nicht immer alles glatt laufen. Hundeerziehung ohne Stress ist wichtig. Es sollte nicht vorkommen, dass du deinen Hund mit Stress erziehst. Eine ruhige und angemessene Hundeerziehung bewirkt weit aus mehr. Selbstverständlich kann es vorkommen, dass ein Hund schwer zu erziehen ist. Gerade auch deshalb ist ein Besuch einer Hundeschule oder eines Kurse zur Hundeerziehung und dem Hundetraining so wichtig.

Wenn es Schwierigkeiten in der Hundeerziehung gibt, gilt es herauszufinden, woher diese Schwierigkeiten kommen. In keinem Fall darfst du deinen Hund für eine Sache z. B. falsches Verhalten bestrafen oder Gewalt anwenden. Finde heraus, was genau das Problem ist, in dem du deinen Hund genau beobachtest und arbeite mit ihm zusammen an einer Lösung. Am besten mit professioneller Hilfe oder in einer Hundeschule.

Wieso Hundetraining so wichtig für den Hund ist

Das Hundetraining ist einer der wichtigsten Bestandteile in der Hundeerziehung. Mit der Hundeerziehung versucht der Hundehalter seinem Hund vor allem Gehorsamkeit beizubringen. Natürlich zählt zur Hundeerziehung auch das richtige Miteinander mit uns Menschen und mit anderen Vierbeinern. Doch die Hundeerziehung kann nur gut funktionieren, wenn du mit deinem Hund trainierst.

Denn gerade im Hundetraining muss dein Hund lernen, was du von ihm willst. Selbst die typischen Aktionen wie „Sitz“ oder „Platz“ musst du zusammen mit deinem Hund, in regelmäßigen Trainingseinheiten üben. Mit dem Hundetraining hast du zahlreiche Möglichkeiten, deinen Hund auf verschiedene Aktionen und Abrufe zu trainieren. Das kann unter anderem das Laufen an der Leine sein, Clickertraining, Apportieren, die Hundepfeife oder das Abgewöhnen von Bellen.

Wie du siehst, ist Hundetraining ein großer Überbegriff für viele kleine Trainings in den unterschiedlichsten Bereichen. Für das Hundetraining sollte in der Familie am besten nur einer zuständig sein. Denn ein Hund orientiert sich in der Regel immer am Rudelführer. Und genau dieser muss das Hundetraining übernehmen. Damit das Hundetraining auch nachhaltig ist, empfiehlt sich ein tägliches Training von ca. 15 Minuten. Ganz wichtig während der Trainingseinheit mit deinem Hund ist, dass du dich auf ein Trainingsziel in dieser Einheit festlegst. Und nicht versuchst deinem Hund innerhalb dieser 15 Minuten gleich 3 Tricks bzw. Aktionen beizubringen.

Sobald du mit dem Hundetraining beginnst, ist es wichtig, dass jeder in der Familie darüber bescheid weiß. Die von dir festgelegten Regeln muss zu diesem Zeitpunkt wirklich jeder befolgen, damit bei dem Hund keine Ausnahmen gemacht werden. Ansonsten sind die Trainingseinheiten umsonst und Fortschritte werden wieder zu einem Rückschritt. Im Hundetraining beginnt man meist mit den einfachen Übungen wie z. B. „Sitz“, „Platz“ oder „Aus“.

Damit auch draußen bei dem Spaziergang keine Probleme auftauchen, beginnt das Training hier meist mit dem Laufen an der Leine. Wenn dein Hund keine Leine kennt, trainiere das Laufen an der Leine am besten vorerst im Garten oder auf einem umzäunten Grundstück. Vergesse im Hundetraining niemals das wichtigste Werkzeug, nämlich die Belohnung. Für ein korrektes Verhalten musst du deinen Hund selbstverständlich Belohnen. Am besten nimmst du hierfür Leckerlis, die dein Vierbeiner ganz besonders mag.

Hundetraining spielt eine ganz besondere Rolle in der Hundeerziehung. Denn das Hundetraining baut in vielen Übungen auf Vertrauen. Hierdurch wird der Rudelführer akzeptiert und die Bindung zwischen Hund und Mensch enorm gestärkt. Gerade weil man im Hundetraining seine Erfolgserlebnisse gemeinsam feiert. Eine Sache jedoch darfst du nicht unterschätzen. Das Training mit einem Hund braucht sehr viel Geduld und Zeit. Der Erfolg im Training kommt nicht von heute auf morgen. Es kann Tage oder auch Wochen dauern, bis du und dein Hund euer Ziel erreicht habt.

Tipps für das Hundetraining

Wie zuvor schon angesprochen, ist die Hundeerziehung und das Hundetraining ein Prozess, der nicht von heute auf morgen abgeschlossen ist. Es braucht viel Zeit und Geduld, bis Hund und Mensch ihr Ziel erreicht haben. Jedoch gibt es einige kleine Tipps, die du für ein erfolgreiches Training beherzigen kannst. Hier nenne ich dir 3 wichtige Tipps für das Training.

Tipp 1 – Beende das Training mit einem positiven Abschluss

Die täglichen Trainingseinheiten, die nicht länger als 15 Minuten dauern sollten. Darfst du gerne mit einer Spieleinheit beenden. Somit lernt dein Hund, dass das Training etwas tolles ist und wird zukünftig sicher mit voller Freude bei der nächsten Trainingseinheit dabei sein.

Tipp 2 – Nicht immer 100 % erwarten

Mit falschen Erwartungen im Hundetraining kannst dem Fortschritt deines Hunde mehr schaden, als nutzen. Konzentriert euch immer auf eine Übung. Selbst wenn dein Vierbeiner diese vielleicht bereits nach 2-3 Versuchen verstanden hat und problemlos ausführt. Gehe nicht gleich zur nächsten Übung!

Tipp 3 – Belohne ganz gezielt

Hunde lieben Leckerlis! Und genau deshalb musst du deine Belohnung während dem Hundetraining ganz gezielt einsetzen. Dein Hund muss lernen, dass er nur für ein korrektes Verhalten belohnt wird. Außerdem darf die Belohnung auch gerne mal etwas anders sein, als ein Leckerli. Belohne deinen Hund also entweder Verbal, mit einem Leckerli oder auch mit einem seiner Lieblingsspielzeuge. Das bringt Abwechslung und der Vierbeiner versteift sich nicht ausschließlich auf die Leckerlis.

Was kostet Hundetraining?

Die Kosten für das Hundetraining lassen sich nicht pauschal bestimmen. Hier kommt es ganz darauf an, welche Leistungen du und dein Vierbeiner in Anspruch nehmen möchtest. Die günstigste Variante ist mit Sicherheit das Gruppentraining. Die Kosten liegen im Gruppentraining meist bei ca. 25 Euro pro Stunde. Das Einzeltraining hingegen ist um einiges teurer. Mit Preisen von ca. 75 Euro pro Stunde. Die Preise können selbstverständlich variieren. Es kommt immer auf die Hundeschule bzw. den Hundetrainer an.

Wesentlich günstiger ist in diesem Fall natürlich der Online-Kurs zum Hundetraining und der Hundeerziehung. Dieser kostet gerade einmal 69 €. Und das einmalig! Der Vorteil des Online-Kurses ist ganz klar, dass du dir alle Lektionen online in Ruhe anschauen kannst. Egal wo du gerade bist oder wie viel Uhr es ist. Zudem bietet dir der Kurs unbegrenzt langen Zugriff auf alle Inhalte.

Die Grundlagen der Hundeerziehung für Anfänger

Die richtige und effektive Hundeerziehung ist ein sehr umfangreiches Thema, mit dem sich jeder Hundebesitzer intensiv auseinandersetzen muss. Die richtige Ausbildung Ihres Hundes ist das A und O in einer harmonischen Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Gerade für Einsteiger in der Hundehaltung stellt sich die Frage “Wie erziehe ich meinen Hund richtig?”. Dieser Artikel gibt einen detaillierten Überblick über die Grundlagen der Hundeerziehung für Anfänger, insbesondere für Neulinge im Hundebereich.

Warum ist Hundetraining so wichtig?

Hunde zeigen jeden Tag, was in ihnen steckt: Sie lesen Spuren, finden lebende Menschen unter Trümmern, erschnüffeln Bomben, Drogen, Krankheiten oder sind die sprichwörtliche rechte Hand von Behinderten.

Grundvoraussetzung für diese vielen Erfolgsgeschichten ist eine fundierte und solide, oft langfristig angelegte Hundeerziehungt. Aber nicht nur bei diesen Arbeitshunden ist eine richtige Hundeerziehung besonders wichtig.

Hundeerziehung ist ein Thema, das alle Hundebesitzer beschäftigt.

Damit Sie und Ihr Hund harmonisch miteinander auskommen und zusammenleben können, muss Ihr Hund einige Grundregeln kennen und einige Grundkommandos beherrschen. Außerdem muss Ihr Hund lernen, sich zum Beispiel im Straßenverkehr, mit Fremden und natürlich mit anderen Hunden und anderen Tieren richtig zu verhalten.

Ohne gute Erziehung kann Ihr Hund in Alltagssituationen unkontrolliert reagieren. Ein untrainierter oder schlecht ausgebildeter Hund stellt eine unvorhersehbare Gefahr für Sie und andere dar.

Ohne angemessene Ausbildung und Sozialisierung wird Ihr Hund wahrscheinlich alles angreifen, von dem er glaubt, dass es eine Bedrohung für ihn darstellen könnte. Die Wanderungen verwandeln sich dann in reine Spießrutenläufe. Denn niemand freut sich, wenn sein Hund alles anbellt und anknurrt.

Als Hundebesitzer sollten Sie sich nie Sorgen machen müssen, dass Ihr Hund Fremden beängstigend erscheint und diese anspringt. Wenn so etwas passiert, bekommen Sie normalerweise eine Gegenreaktion, die Ihren Hund unruhig macht und noch mehr erschrecken könnte.

Im schlimmsten Fall kommen die Bisse, schwere Verletzungen und der Hund landet in einem Tierheim oder wird eingeschläfert. Natürlich werden nicht alle Exemplare ohne Hundeerziehung zu einem solchen Extremfall. Es zeigt jedoch, wie wichtig eine richtige Hundeerziehung sein kann.

Vor allem viele kleine Hundebesitzer denken, dass ihr Liebling nichts machen kann und verzichten auf die Hundeerziehung. Ehemalige Jäger von Mäusen und Ratten verwandeln sich in trendige Accessoires, die bellen und in der Tasche getragen werden können.

Was ist der Sinn einer guten Hundeerziehung und Sozialisierung?

Die richtige Hundeerziehung und Sozialisierung gibt Ihrem Hund Sicherheit und Gelassenheit, denn er weiß genau, wie er sich verhalten soll und was er darf und was nicht.

Für Sie als Hundehalter bringt die richtige Erziehung Ihres Hundes in erster Linie Entspannung, Frische und Gelassenheit in den Alltag: Egal um welche Hunderasse es sich handelt, ein gut erzogener Hund, der den grundlegendsten Befehlen gehorcht, kann überall hin mitgenommen werden. Er schläft zu Hause friedlich im Korb, auch wenn man nicht in der Wohnung ist und jagt nicht die Katzen in der Nachbarschaft oder die Rehe im Wald oder die Radfahrer auf der Straße. Im Restaurant liegt der Hund ruhig unter dem Tisch, ohne zu betteln oder wie eine Kanonenkugel unter dem Tisch hervorzuschießen, um die Kellnerin anzubellen. Sie können sein Maul bedenkenlos öffnen, auch beim Tierarzt. Sie können auch ohne Widerstand und ohne Beißen die Ohren putzen und das Fell kämmen. Mülleimer und Möbel bleiben vor den Zähnen Deines Hundes verschont und: Er ist stubenrein.

Das Leben mit einem wohlerzogenen Hund ist eine Bereicherung für alle, egal ob Erwachsene oder Kinder.

Verschiedene Methoden und Philosophien in der Hundeerziehung

Es gibt viele verschiedene Methoden und Philosophien in der Hundeerziehung. Offensichtlich braucht ein Polizeihund eine andere Ausbildung als ein Blindenführhund. Aber auch bei der Aufzucht eines „normalen Familienhundes“ gibt es unterschiedliche Herangehensweisen und Sichtweisen.

Tatsächlich hat wohl jeder Hundetrainer seine eigenen Ansichten. Das ist gar nicht so schlimm, denn wie heißt es so schön: Viele Wege führen nach Rom.

Unabhängig von der jeweiligen Zucht- oder Ausbildungsmethode sollte eine positive, gewaltfreie und artgerechte Hundeerziehung heute zur Routine werden.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie Ihrem Hund antiautoritär begegnen sollten. Das ständige Festlegen von Regeln und die Durchsetzung von Grenzwerten sind für Ihren Hund äußerst wichtig. Nur so versteht er, was er darf und was nicht.

Vielmehr sollten Sie Ihrem Hund zeigen, was er tun soll, und ihn positiv ermutigen, anstatt ihn für Dinge, die er nicht tun sollte, möglicherweise mit Gewalt zu bestrafen. Denn Gewalt hat heute keinen Platz mehr in der Hundeerziehung! Einen Hund mit Bestrafung und Gewalt aufzuziehen ist sinnlos. Früher oder später wird der Hund zu einem ängstlichen Hund und im schlimmsten Fall zu einem Beißer.

Es ist ein beliebtes Sprichwort: “Mit Honig fängt man Fliegen”. Und das gilt auch für das Hundetraining. Zeigt der Hund ein gewünschtes Verhalten, erhält er eine Belohnung. Dies erzeugt bei Ihrem Hund gute Gefühle und das gewünschte Verhalten wird stärker und tritt häufiger auf.

Leckereien müssen nicht immer die richtige Belohnung für Vierbeiner sein. Es kann auch ein Ball oder ein anderes Spielzeug sein. Die Hauptsache ist, dass es positives Verhalten verstärkt.

Wann beginnt man mit dem Hundetraining?

Bei der Hundeerziehung gilt: Je früher, desto besser. Welpen sind sehr neugierig und haben eine offene Haltung gegenüber ihrer Umgebung. Ein guter Zeitpunkt, um dem Welpen spielerisch beizubringen, was von ihm im Alltag erwartet wird. Sie und Ihr Hund werden ein Leben lang dafür dankbar sein.

Schon in jungen Jahren können dem Junghund auf spielerische Weise einfache Kommandos und Befehle wie “Platz” oder “Sitz” beigebracht werden. Der Besuch einer Hundeschule oder die Teilnahme an einer Online-Hundeschule mit Videos und Training durch einen professionellen Hundetrainer ist in dieser Phase besonders hilfreich.

Natürlich muss der Hund altersgerecht erzogen werden, um nicht durch Überforderung zum Problemhund zu werden. Das bedeutet, dass die kurze Aufmerksamkeitsspanne des Welpen berücksichtigt werden muss und genügend Platz zum Spielen mit anderen Artgenossen vorhanden sein muss. Durch das regelmäßige Spielen mit Gleichaltrigen wird der Hund sozialisiert und lernt freundlich und offen mit Gleichaltrigen umzugehen.

Meistens kommt ein Welpe mit ca. 8 Wochen in sein neues Zuhause. Bis dahin hatten er und seine Geschwister ein angenehmes Leben bei ihrer Mutter. Er wurde beschützt und umsorgt und musste nie allein sein.

Er wird jetzt aus dieser idealen Welt gerissen und musst lernen, mit neuen Leuten in einer neuen Umgebung auszukommen. Er wird sich in den ersten Tagen wahrscheinlich ziemlich einsam fühlen und seine Hundefamilie vermissen.

Hier sind Sie als Hundebesitzer gefragt, Ihrem neuen Vierbeiner den Einstieg leicht zu machen, ihm gleichzeitig seine Grenzen aufzuzeigen und die ersten Kommandos spielerisch in den Alltag einzubauen.

Damit Ihr neues Familienmitglied schnell sauber und zahm ist, kann es sinnvoll sein, das Hundebett nachts in die Nähe Ihres Bettes zu stellen. Eine Hand kann über Nacht im Korb sein. Das hat nicht nur den Vorteil, dass Sie sofort merken, wenn der Welpe unruhig wird und Sie ihm auf ganz einfache und unkomplizierte Weise das Gefühl geben, nicht allein zu sein: Er kann die ersten Tage viel entspannter angehen.

Ein weiterer großer Vorteil dieser Methode der Hundeerziehung ist, dass Ihr Welpe nicht vor Angst vor der Schlafzimmertür sitzt oder weint und Urin verliert.

Das ist natürlich nicht die einzige Aufgabe, vor der ein neuer Hundebesitzer bei der Welpenaufzucht steht. Daher empfiehlt es sich, zumindest die ersten 10 Tage Urlaub zu machen, um sich intensiv mit dem neuen Vierbeiner auseinandersetzen zu können.

Keine Sorge: Auch wenn Ihr Neuankömmling kein Welpe mehr, sondern vielleicht ein älterer Hund aus dem Tierschutz ist, ist es nie zu spät für eine richtige Hundeerziehung. Auch wenn es vielen Hunden im Alter schwerer fällt, mit viel Geduld zu lernen, können auch ältere Hunde Neues lernen.

Hundetraining: Was sollte ein Hund können?

Es gibt keine Obergrenze für das, was Sie Ihrem eigenen Hund in der Hundeerziehung beibringen sollten. Die Lernmotivation ist bei Hunden natürlich von Tier zu Tier unterschiedlich und hängt auch vom Charakter und der Rasse Ihres Hundes ab. Während ein JackRusselTerrier lernen kann, einen Handstand zu machen, ist dies für eine Deutsche Dogge anatomisch unmöglich.

Es gibt keine Obergrenze für die Anzahl der Tricks, die ein Hund lernen kann. Aber es gibt ein Minimum an Dingen, die jeder Hund wissen und nach ein paar Monaten durch geschicktes Hundetraining können sollte.

Hier sind die Top-Ten-Befehle, die jeder Hund anwenden können sollte:

1. Sein Name: Wenn Ihr Hund seinen eigenen Namen nicht kennt, wird er auch nicht darauf reagieren können.

2. Kommen / Hier: Mit den Grundkommandos „Komm“ oder „Hier“ sollen Sie Ihren Hund aus jeder Situation rufen können. Dies kann vorkommen, wenn plötzlich ein Tier oder ein Fahrzeug in Ihrem Weg auftaucht.

3. Sitzen: Mit dem Grundkommando „Sitz“ bringst du Ruhe in jede Situation und fesselst die Aufmerksamkeit deines Hundes.

4. Platz: Mit „Platz“, einem ebenso wichtigen Teil der Hundeerziehung, erreichst du das gleiche Ziel, nur mit „Platz“ willst du selten Aufmerksamkeit schaffen, sondern den Hund lieber an einem bestimmten Ort lassen und ihn ruhen lassen. Zum Beispiel vor der Küchentür oder im Freien, wenn sich ein Fahrzeug nähert.

5. Bleib: „Bleib“ ist normalerweise der zweite Befehl, zuerst kommt „Sitz“ oder „Platz“ und dann kommt der Befehl „Bleib“. Der Hund weiß also, dass er sich nicht bewegen / aufstehen darf, bis er dazu aufgefordert wird. Zum Beispiel, wenn er seinen Namen oder „Komm“ hört.

6. Aus: Dieser Befehl ist zum Beispiel beim Spielen mit dem Ball sehr nützlich oder wenn der Hund Dinge ins Maul nimmt, die er nicht schlucken sollte (Giftköder, Straßenfutter etc.).

7. Nein: „Nein“ sagt Ihrem Hund, dass bestimmte Gegenstände oder bestimmte Verhaltensweisen tabu sind. Es ist eines der wichtigsten Kommandos in der Hundeerziehung und erleichtert Ihnen und Ihrem Hund den Alltag.

8. Steh: Es ist in vielen Situationen sehr nützlich, wenn der Hund auf Befehl vom „Sitz“ oder „Platz“ aufsteht und still bleibt. Wichtig ist es zum Beispiel beim Tierarztbesuch. Hier machen weder “Platz” noch “Sitz” Sinn, wenn man beispielsweise das Fieber messen muss.

9. Ins Körbchen/Auf deinen Platz: Jeder gut erzogene Hund muss in der Lage sein, die Aufforderung zum Betreten des Körbchens oder eines bestimmten Platzes zu bewältigen. So können Sie ihn in Stresssituationen sehr schnell aus der Hektik und in seinen sicheren Hafen holen. Im Körbchen sollte er übrigens nicht gestresst oder belästigt werden. So lernt er sehr schnell, sich hier zurückzuziehen, wenn er sich überfordert fühlt.

10. Fuß: Auch “Fuß” ist ein wichtiges Grundkommando, insbesondere im Straßenverkehr oder in der Fußgängerzone. So stellen Sie sicher, dass die Leine nicht gezogen wird und der Hund gut und sicher an Ihrer Seite bleibt.

Mit diesen 10 wichtigsten Grundkommandos kommt Ihr Hund im Allgemeinen problemlos durch den Alltag und Sie können ihn sicher durch fast jede Gefahrensituation führen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Befehle und Tricks, die Ihr Hund mit den richtigen Hilfsmitteln, Trainingsmethoden und der richtigen Belohnung gerne lernen wird.

Wie bringe ich meinem Hund diese Befehle bei?

Aller Anfang ist schwer, auch in der Hundeerziehung. Daher empfehlen wir Ihnen, sich vor dem Kauf eines Hundes um die Angelegenheit zu kümmern. Ein guter Anfang sind Fachbücher zur Hundeerziehung. Lesen Sie hier alle wichtigen Grundlagen für die richtige Hundeerziehung.

Ist der Hund erst einmal da, wird das Wissen in die Praxis umgesetzt und es heißt üben, üben, üben. Dazu ist es sinnvoll, neben der Lektüre von Fachbüchern einen Online-Kurs in einer Online-Hundeschule zu besuchen. Dort erfahren Sie Schritt für Schritt anhand von Anleitungen und Videos, wie Sie grundsätzlich bei der Ausbildung des Hundes vorgehen.

Sollten bei der Hundeerziehung Probleme auftreten oder Sie weitere Hilfe benötigen, empfehlen wir Ihnen, auch eine örtliche Hundeschule aufzusuchen oder einen mobilen Hundetrainer zu engagieren, der Sie und Ihren Hund zu Hause besucht und ihn individuell auf Ihre Bedürfnisse und Herausforderungen ausbildet.

Hundetraining funktioniert nicht über Nacht

Hundetraining ist keine einmalige Sache. Hundeerziehung ist ein Prozess, der das ganze Leben eines Hundes dauert. Im besten Fall lernt ein Hund ab dem Welpenalter alle Grundregeln und Kommandos, die er im Alltag mit Menschen braucht. Aber auch Hunde müssen Dinge üben, um sie nicht zu vergessen. Darüber hinaus testen Hunde wie Menschen weiterhin ihre Grenzen aus. Aus diesem Grund ist es wichtig, im täglichen Leben immer konstant zu sein und an der Erziehung Ihres Hundes zu arbeiten.

Da Hundeerziehung nicht nur dazu dienen soll, den Hund im Alltag zu beherrschen, sondern auch den Hund artgerecht zu erziehen, hat die Hundeerziehung auch bis ins hohe Alter Sinn.

Nur ein Hund, der durch Mitarbeit körperlich und geistig beschäftigt ist, ist ein glücklicher und zufriedener Hund. Egal ob er mit den Pfoten schüttelt, die Socken in die Wäschetruhe steckt oder schlafen geht. Jede Aktivität, die absurd erscheint, aber den Hund geistig herausfordert, ist gut für ihn. Auch die Bindung zwischen Mensch und Hund wird durch diese Spiele und Tricks gestärkt und das Vertrauen gestärkt.

Wenn Sie genügend Zeit haben, sollten Sie im Rahmen der Hundeerziehung mit Ihrem Hund Sport treiben. Die meisten Hundeschulen bieten neben Trainingskursen auch eine Vielzahl von Freizeitsportarten für Hunde an.

Zum Beispiel: Turnierhundsport, Obedience, Zughundesport oder Agility.

Sie können Ihren Vierbeiner auch zum Spürhund oder Schutzhund ausbilden. Oft gibt es auch Seniorengruppen für Seniorenhunde und spezielle Welpengruppen für Welpen, in denen die Hunde altersgerecht gefördert und gefordert werden. Daher sollte für jede Hunderasse und jedes Hundealter etwas dabei sein.

Neben dem breiten Angebot einer guten Hundeschule oder eines Hundeclubs für den Hund hat der Besuch auch für das Herrchen einen positiven Aspekt: ​​soziale Kontakte zu Gleichgesinnten für das private Umfeld. Diese sind nicht nur bei gemeinsamen Hundespaziergängen wichtig, auch der Austausch neuer Trainingsmethoden oder bei Schwierigkeiten ist Gold wert.

Wie Sie sehen, ist die Ausbildung eines Hundes neben wenig Aufwand auch mit viel Spaß und Action verbunden. Der Hund bereichert somit den gesamten Lebensbereich seiner neuen Familie.

Die wichtigsten Punkte für eine effektive Hundeerziehung

Unabhängig von der konkreten Trainingsmethode gibt es einige allgemeine Grundsätze in der Hundeerziehung, die jeder Besitzer kennen sollte:

Jeder Hund ist anders: Bei der Hundeerziehung gibt es keine Zauberformel, die für alle Hunde funktioniert. Hundeerziehung muss immer individuell sein, da das Verhaltensmuster verschiedener Hunde unterschiedlich ist. Das hängt sowohl vom Charakter des Hundes als auch von den Besonderheiten seiner Rasse ab. Zum Beispiel kann ein hartnäckiger Beagle nicht auf die gleichen Standards wie ein Golden Retriever aufgezogen werden, der einen sehr starken Willen hat, um seinen Besitzern zu gefallen.

Gehen Sie geduldig und ruhig an das Training heran – manche Hunde lernen sehr schnell, während andere etwas länger brauchen. Auch wenn Sie das Gefühl haben, keine Fortschritte zu machen, sollten Sie nie die Geduld verlieren. Hundebesitzer neigen oft dazu, sich selbst unter Druck zu setzen. Manchmal werden Hunde hysterisch angeschrien und der Besitzer des Hundes verliert die Fassung. Dies setzt den Besitzer und den Vierbeiner unter Druck, die den Stress ihres Besitzers spüren und verunsichern können. In einer schwierigen Situation ist es besser, das Training für heute zu beenden und morgen einen Schritt früher zu beginnen.

Hundetraining im Alltag: Erziehen Sie Ihren Hund nicht nur an hundefreundlichen Orten, sondern überall, vor allem in Alltagssituationen. Es ist viel anstrengender, aber es wird sich irgendwann auszahlen. Wenn Ihr Vierbeiner Ihre Befehle auch auf einer überfüllten Wiese befolgt, haben Sie alles richtig gemacht.

Konsequenz ist das oberste Gebot der Hundeerziehung: Die zuerst aufgestellten Regeln müssen von beiden Seiten strikt eingehalten werden. Soll Ihr Hund beispielsweise aufhören, am Tisch zu betteln, wird hierfür ein eindeutiger Befehl gesetzt. Auf diese Weise weiß Ihr Hund, dass sein Verhalten nicht toleriert wird und hört auf zu betteln. Sobald es Ihrem Hund gelingt, einmal am Tisch zu betteln, hört er nicht mehr auf Ihre Befehle, da es für ihn wertvoller ist, zu betteln und etwas von dem Futter zu bekommen.

Einheitliche Regeln müssen aufgestellt werden: Wenn für den Hund Regeln aufgestellt werden, ist es wichtig, dass sich die ganze Familie darüber einig ist, was der Hund darf und was nicht. Es ist ein großer Fehler in der Hundeerziehung, wenn ein Familienmitglied es zum Beispiel amüsant findet, wenn der Hund auf dem Bett liegt, während ein anderes Familienmitglied den Hund dafür ausschimpft.

Klare Kommandos sind wichtig: hat Ihr Hund einmal ein Kommando gelernt, sollte er immer mit diesem Kommando gerufen werden. Nur so kann der Hund genau wissen, was von ihm erwartet wird. Wenn Sie einmal „Sitz“ sagen und noch einmal „Bitte sitzen“, wird Ihr Hund Sie nicht verstehen. Auch möchte kein Hund mit langen Sätzen getextet werden, prägnante und klare Worte und Befehle sind gefragt.

Unterstützen von Sprachbefehlen mit Körpersprache: Ihr Hund lernt Befehle wie “Sitz” oder “Platz” viel leichter, wenn Sie seine Sprachsignale mit entsprechender Körpersprache unterstützen. Für das „Platz“-Signal ist es beispielsweise sinnvoll, die Handfläche auf den Boden zu richten. Für das Signal “Sitz” ist es z. B. zum Anheben des Zeigefingers nützlich.

Auf Trainingsdauer und Pausen achten: Nehmen Sie Rücksicht auf Ihren Hund und übertreiben Sie mit dem Training nicht. Hunde haben eine deutlich kürzere Zeit, in der sie für Neues empfänglich sind, als die meisten Menschen. Um Ihren Hund nicht zu überfordern, sollten Sie ihn langsam an die Übungen heranführen und nur kurze Trainingseinheiten absolvieren. Außerdem sollten Sie zwischendurch immer Pausen einlegen, damit sich Ihr Hund entspannen kann.

Hunde für korrektes Verhalten belohnen und loben: Belohnungen sind das A und O im Hundetraining. Positive Motivation (ob durch Lob, Leckerlis oder Spielzeug) führt Sie und Ihren Hund weit mehr zum Ziel der Hundeerziehung als Bestrafung: mit häufigem Lob verbindet Ihr Hund Leistungserlebnisse mit erwünschtem Verhalten. Auf diese Weise lernt Ihr Hund Grundkommandos wie „Sitz“, „Platz“ oder andere lustige Tricks. Beim Lob ist das Timing besonders wichtig. Es muss rechtzeitig erfolgen. Zehn Minuten später weiß ein Hund nicht, was er richtig oder falsch gemacht hat.

Keine Gewalt im Hundetraining: Früher war es im Hundetraining üblich, körperliche Gewalt anzuwenden, um den Hund zur Unterwerfung zu bewegen. Diese Methoden sind heute obsolet: Gewalt hat in der modernen Hundeerziehung keinen Platz. Es gibt andere artgerechte Möglichkeiten, dem Hund seine Grenzen aufzuzeigen.

Suchen Sie Unterstützung, wenn Sie alleine nicht weiterkommen: Wenn Sie alleine mit Büchern und einem Online-Kurs nicht weiterkommen, suchen Sie sich kompetente Unterstützung in der Hundeerziehung. Lokale Hundeschulen oder mobile Hundetrainer sind dafür gute Ansprechpartner.